Robin-Gut-Sprecher Dieter Könnes (links) mit pflanzfreudigen Schülerinnen und Schülern auf der Tönisberger Weide, wo zum Auftakt der Pflanzaktion die ersten Setzlinge in die Erde gesetzt worden sind. Natürlich im Einsatz für die Natur
Unter aktiver Mitwirkung von Unternehmerkreis Kempen, Thomaeum und Astrid-Lindgren-Schule sind rund 2000 Bäume für Kempen gestiftet worden. Die Aktion rührt aus dem Projekt „NRW pflanzt“ der Stiftung „Robin Gut“. Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen haben jetzt die ersten 300 Setzlinge in Tönisberg im Schutzgebiet Schiersbruch eingepflanzt. „Es ist eine gute Sache, dass der Einsatz der Schulen für eine intakte Natur mit 8000 Euro belohnt wird, der jeweils an die Fördervereine der Schulen fließt“, sagt Peter Nieskens. Der Vorsitzende des UKK bedankt sich beim Auftaktpflanzen nahe der Autobahn 40 bei den Mitgliedsunternehmen, deren Spendenbereitschaft so hoch war, dass NRW im Ranking der Baumspende-Bereitschaft vorne liegt.
„Das ist wirklich vorbildlich“, betont auch Stiftungs-Vorsitzender Dieter Könnes. Zusammen mit Bürgermeister Christoph Dellmans kündigt der Robin-Gut-Sprecher bei der Pflanzaktion an, dass im Herbst weitere rund 1000 Bäume in die Kempener Erde gesetzt werden. „Entsprechende Flächen haben wir zur Verfügung gestellt“, so Christoph Dellmans.
Mit 20 Euro pro Baum haben die Kempener Unternehmer teilweise tief in die Tasche gegriffen, um aus einer aktuellen Grasfläche am Rande des Schadbruchs einen Wald entstehen zu lassen. Hinzu kommt, dass 20 Prozent der Spendensumme an die Schulen fließen, die sich im Zuge der Umwelt-Initiative engagiert haben. Eichen, Buchen und Ulmen sollen nun Wurzeln schlagen. Schneeball, Weißdorn und Hasel bilden den sogenannten Strauchsaum am Waldesrand.
Für die Aktion hat die Stadt Kempen eine Fläche in Tönisberg in der Nähe der Autobahn A40 zur Verfügung gestellt, die vorher Grasland war. 1815 Bäume passen dorthin. Damit war das Ziel definiert, das schließlich noch übertroffen wurde. Für 20 Euro pro Exemplar ermöglichten die Spender insgesamt 2000 Bäume für Kempen. Auch die beiden Schulen profitieren: 20 Prozent der Spendensumme fließen in ihre Fördervereine. So kamen jeweils 4000 Euro zusammen. Dieter Könnes, Peter Nießen und Christoph Dellmans erfreuen sich am Anblick, wie beherzt Heranwachsende den Spaten in die Hand nehmen und sich für ein besseres Stadtklima einsetzen.
Im Rahmen des Projekts „NRW pflanzt“ soll NRW um eine Million Bäume reicher werden. Bislang beteiligen sich 56 Kommunen. 7370 Bäume sind bereits im Boden, so der aktuelle Stand. Der erste Baum wurde 2025 in Kempen gepflanzt.
Peter Nieskens regt die Kempener Unternehmer an, weiterhin für frisches Grün zu spenden. Der UKK unterstützt die Aktion seit der ersten Stunde und hat die ersten tausend Bäume gestiftet. Nieskens: „Wir wollten Vorreiter sein und Nachahmer in anderen Kommunen motivieren.“ Ziel müssten 3000 neue Bäume für Kempen sein.
Das kann Dieter Könnes nur unterschreiben: „Der Erfolg ist schon jetzt mehr als gegeben: Durch die hohe Anzahl an gespendeten Bäumen steht bereits jetzt fest, dass im Herbst eine zweite Pflanzfläche in Kempen umgesetzt wird. Spenden sind daher weiterhin möglich und ausdrücklich erwünscht.“
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