Beim regelmäßig stattfindenden Unternehmerfrühstück des UKK am 03. März 2020 begrüßte Vorstandsvorsitzender Martin Alders die Mitglieder und Interessenten und wies kurz auf die geplanten Themen der nächsten Unternehmerfrühstücke des laufenden Jahres hin.

Im Anschluss daran, stellte sich der seit Oktober im Amt stehende Wirtschaftsförderer Herr Stefan von Laguna vor. In einem kurzen Vortrag erläuterte er seine wirtschaftlichen Ziele und ließ Einblick nehmen in die bereits laufenden Gespräche und geplanten Projekte.

Im Fokus steht für Herrn von Laguna besonders die Zusammenführung von Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen und den in Kempen ansässigen Unternehmen, um berufliche Ziele zu erkunden. Hierzu führte er in den letzten Monaten intensive Gespräche, sowohl mit den Schulen, mit dem Rhein Maas Berufskolleg, als auch mit einer Vielzahl Kempener Unternehmern. Wie er berichtete, ergaben sich hieraus bereits Ideen für gemeinsame Projekte. In diesem Zusammenhang stellte er u.a. das „Telgter Modell“ vor, bei dem Unternehmen im entsprechenden Unterrichtsfach der weiterführenden Schulen, Einblick in ihre Arbeit geben.

Dies war bereits eine wichtige Anregung der UKK Mitglieder im Rahmen des Kempener Wirtschaftsdialoges, um die Nähe zwischen den in Kempen ansässigen Unternehmen und ausbildungsinteressierten jungen Menschen  herzustellen. Wichtig ist es, den Schülern die Vielfalt der Kempener Unternehmen aufzuzeigen. Frei nach dem Motto: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

Ein weiteres Projekt ist das Schülerlabor „Maker Space“ in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises, dessen Ziel es ist, Berufsorientierung durch Praxisübungen zu vermitteln.

Des Weiteren wies Herr von Laguna auf anstehende Vorhaben hin. Die Ansiedlung von Amazon, Nachfolgenutzung des Griesson-DeBeukelaer-Geländes, Entwicklung des Zechengeländes Tönisberg sowie Gewerbeflächenmonitoring, Unternehmensbefragungen, Ökologie, Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurden u.a. genannt.

Er machte deutlich, dass er gerne Ansprechpartner für die Unternehmen sei, um gemeinschaftlich den Wirtschaftsstandort Kempen zu fördern und sich diesbezüglich auch als Netzwerkpartner des UKK sieht. Außerdem sei ihm der Kontakt zu den Landesgesellschaften (Bau.Land.Partner, Energieeffizenzagentur NRW), der Wirtschaftsförderung des Kreises und der Kommunen sowie dem TZN, der IHK und den entsprechenden Bereichen der Stadtverwaltung wichtig.

Abschließend machte er auf zukünftige Arbeitsgemeinschaften aufmerksam, wie den Workshop zum Thema BGM mit der IHK, die Belebung der Check-in-Berufswelt Kreis Viersen, die IHK-Standortanalyse Kempen 2020 etc., die von den Unternehmen gerne genutzt und unterstützt werden können.