Was ist überhaupt Controlling? Und was macht Franken-Controlling? Grundsätzlich kann man Controlling als Bereich des unternehmerischen Führungssystems bezeichnen. Wobei die Aufgabe des Controllers ist, für die Planung, Kontrolle und Steuerung der Unternehmensbereiche zuständig zu sein. Planung, Steuerung, Kontrolle – das hört sich komplex an und wird in der Praxis oft darauf reduziert, dass diese Aufgabe in kleineren und mittelständischen Unternehmen der Inhaber bzw. die Inhaberin selbst übernimmt. Im Kern geht es um mehr als Kontrolle der Bankkonten, Prüfung der aktuellen Liquidität, consultieren des Steuerberaters und Analyse von Daten aus der Vergangenheit. Wobei all dies wichtig und gut ist, hier keinesfalls klein geredet werden soll! Allerdings wird meist nicht in Betracht gezogen, dass das unternehmerische Denken auch in die Zukunft gerichtet sein muss. Somit muss es für den Unternehmer bzw. die Unternehmerin wesentlich sein, eine zukunftsorientierte Planung (inkl. verschiedener Szenarien) zu erstellen und diese mit dem Ist-Zustand zu vergleichen. Inklusive der Fragestellung: WAS passiert WENN …? Vielleicht ist dies die Frage, die Controlling am klarsten definiert. Es wird transparent und in Zahlen dargestellt, welchen Einfluss die möglichen Unternehmensentscheidungen (WENN …) auf den Erfolg und die Liquidität des Unternehmens haben (WAS). Exakt an dieser Schnittstelle kommt der Controller ins Spiel. Er/sie hilft dem Unternehmer, seine möglichen Ziele in Maßnahmen und in Zahlen darzustellen. In der modernen, digitalisierten Geschäftswelt bekommt diese Schnittstelle nun hochkarätige Unterstützung: den Data Analyst. Während der Controller die finanzielle Zukunft plant, sorgt der Data Analyst dafür, dass diese Planung auf einem unerschütterlichen Fundament steht. Er blickt tief in große Datenmengen, erkennt Muster im Kundenverhalten und analysiert externe Markttrends. Er liefert quasi die empirischen Rohdaten und Wahrscheinlichkeiten, mit denen der Controller die „Was-wäre-wenn“-Szenarien präzise füttern kann. Wie dieses Zusammenspiel in der Praxis eines mittelständischen Unternehmens aussieht, zeigt das Beispiel eines Elektrobetriebs, der eine Expansion plant und eine neue Filiale in der Nachbarstadt eröffnen möchte. Hier schlägt zunächst die Stunde des Data Analysts: Er analysiert die demografische Entwicklung der Region, die dortige Wettbewerbsdichte und verknüpft diese mit den historischen Auftragsdaten des Hauptsitzes, um die potenzielle Nachfrage datenbasiert vorherzusagen. Auf genau diesen Erkenntnissen baut anschließend der Controller auf: Er übersetzt die Prognosen des Analysten in ein konkretes finanzielles Zukunftsszenario. Er berechnet exakt, ab wie vielen Aufträgen pro Monat die neue Filiale profitabel arbeitet, wie hoch das Investitionsrisiko ist und wann genau der Break-Even-Point erreicht wird. Erst durch diese Kombination aus datengetriebener Analyse und strategischem Controlling wird aus einem riskanten Bauchgefühl eine fundierte, zukunftssichere Unternehmerentscheidung.
Franken-Controlling ist der Partner, mit dem der Unternehmer diskutieren und analysieren kann, um nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Als Data Analyst bringe ich zudem das Know-how mit, um tiefe Datenanalysen durchzuführen und komplexe Muster verständlich zu machen. Da hilft auch mal ein externes Auge, was nicht die eigene Unternehmensbrille auf hat. Wenn Sie diese Fragen haben und einen Partner brauchen, sprechen Sie mich gerne an!

